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BAUSCHER

Das Profi-Porzellan

FIRMENNAME
BAUSCHER, eine Marke der BHS tabletop AG

KLASSIKER
Purity (seit 2014)

GRÜNDUNG
1881 in Weiden

GRÜNDER
August und Conrad Bauscher

DESIGNER
Andreas Weber

HAUPTFERTIGUNGSSTÄTTE
Deutschland

Mit Porzellan von Bauscher werden seit 1881 Tische und Tafeln auf der ganzen Welt eingedeckt. Die Teller, Tassen und Platten beeindrucken durch ihr außergewöhnliches Design und ihre hohe Funktionalität – sei es im exklusiven NUO Hotel Peking, in der hochmodernen Cleveland Clinic Abu Dhabi oder im Hotel Imperial in Wien. Die für die professionelle Gastronomie entworfenen Porzellanprodukte und Dekore zeigen ihre bemerkenswerte Wirkung auf den Tischen internationaler Restaurants oder auf Kreuzfahrtschiffen und bewähren sich mit ihrer Mischung aus Ästhetik und Funktionalität auch im oftmals hektischen Alltag in Betriebsrestaurants und Krankenhäusern.

Mit einem guten unternehmerischen Weitblick sahen die Brüder August und Conrad Bauscher den Aufschwung der Gastronomie voraus und gründeten in Weiden eine Fabrik speziell für Hotelporzellan. Schon im Jahr 1890 waren sämtliche Schiffe des Norddeutschen Lloyd mit Porzellan von Bauscher ausgestattet. Fünf Jahre später gab es bereits eine Bauscher Filiale in New York. Und weitere fünf Jahre darauf hatte Bauscher mit Filialen auch in London und Luzern Fuß gefasst. Heute liefert Bauscher fast die Hälfte seiner Produktion in über 120 Länder. Täglich werden bis zu 130.000 Artikel in die Welt verschickt.

Auch überzeugen die Produkte von Bauscher mit ausgezeichnetem Design - zum Beispiel wurde Purity für den German Design Award 2016 nominiert. Die Anfang der Sechzigerjahre eingeführte und bis heute erfolgreiche Kollektion B1100 von Heinz H. Engler ist als weltweit meistverwendetes Systemgeschirr bereits ein Klassiker der Moderne. Auch mit der 1984 vorgestellten Kollektion Carat setzte Bauscher auf Innovation, denn sie war die erste für die Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung konzipierte Relief­form. Ihr Designer Hans-Wilhelm Seitz dachte dabei ebenso an raumsparende und standsichere Stapel­eigenschaften. Im Jahr 2014 schuf Andreas Weber dann den neuen Star im Sortiment: die Kollektion Purity aus dem revolutionären Hartporzellan Noble China. Dabei handelt es sich um einen besonders filigranen Scherben, der mit seiner Kantenschlagfestigkeit Maßstäbe setzt. Der edle Farbton BoneWhite unterstreicht die zarte Anmutung der Gedecke und macht sie zum Favoriten internationaler Adressen.

In jeder Epoche verstand sich Bauscher als visionärer Spezialist mit dem Anspruch, Genuss ästhetisch und facettenreich zu inszenieren. Auch im wachsenden Segment der Außer-Haus-Verpflegung positioniert sich die Weltmarke mit geeignetem Profiporzellan. Das Erfinder-Gen in der Bauscher-DNA brachte nicht nur Design-Innovationen hervor, sondern auch das erste intelligente Geschirr. So ist „Pabis“ in der Lage, dank RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) von avus automatisch mit einer Abrechnungskasse zu kommunizieren. Gerne wird Bauscher mit individuellen Kunden­gestaltungen beauftragt, beispielsweise Corporate Design-Dekoren mit Logo-Einbindungen. Die lösungsorientierten Konzepte berücksichtigen auch die Wünsche Pflegebedürftiger und Senioren. Durch kontrastreiche Spezialdekore werden Menschen mit Sehschwäche unterstützt.

Bauscher übernimmt zudem gesellschaftliche Verantwortung. Bauscher Qualitätsporzellan wird ausschließlich in Deutschland hergestellt. So können vorbildliche Sozialstandards und ethische Normen bei der Fertigung eingehalten werden. Die extrem langlebigen Bauscher Geschirre werden energiesparend und ressourcenschonend produziert. Spezielle Brandtechnologien senken den Energie­einsatz um ein Drittel und reduzieren den Ausstoß des Treibhausgases CO2. Dabei hat Porzellan per se eine hervorragende Umweltbilanz. Die beim Herstellungsprozess anfallenden keramischen Abfälle werden komplett recycelt. Diesen nachhaltigen Erfolg des Umweltmanagements belegen auch die Zerti­fizierungen des Unternehmens nach den Standards ISO 14001 und 50001: Qualität made in Germany. Bauscher unterstützt seine Kunden mit Einsatz und fragt sich schon heute, was man als nächstes für sie tun kann. Der Claim von Bauscher lautet ja nicht umsonst „Porzellan für morgen – seit 1881“.