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da Vinci

Der Pinsel

FIRMENNAME
da Vinci  Künstlerpinselfabrik DEFET GmbH

KLASSIKER
da Vinci MAESTRO (seit 1952)

GRÜNDUNG
um 1890 in Nürnberg

ERFINDER
Marianne Defet und Hansfried Defet

VERTRIEB
weltweit in über 80 Ländern

JAHRESABSATZ
ca. 6 Mio. Pinsel

Der Zeitpunkt der Gründung des Hauses datiert um das Jahr 1890. Während der Industrialisierung war das traditionelle Handwerk der Pinselmacherei in Nürnberg zu großer Blüte gereift. Nach Kriegsende 1945 wurde das Unternehmen von Hansfried Defet mit Unterstützung seiner Ehefrau Marianne fort­geführt und einer Neuausrichtung unterzogen, indem man sich auf die Herstellung hochwertiger Künstlerpinsel spezialisierte sowie auf die Produktion von Pinseln für das Restaurieren, die Porzellan­malerei und die Grafik. 1952 wurde der für diese Produkt­palette ausgewählte Markenname „Leonardo da Vinci“ vom deutschen Patentamt offiziell registriert und in den folgenden Jahren international bestätigt. Seither steht der Name des Universal­genies der Renaissance als Gütesiegel für die Produkte des Hauses.

Innerhalb des Sortiments wurden der Tobolsky-Kolinsky-Aquarellpinsel und der Borst-Schluss­künstler­pinsel mit dem Prädikat MAESTRO ausgezeichnet. Diese Künstler­pinselserien stehen heute für aner­kannte Top-Qualität in Deutschland und auf internationalen Märkten.

Hochwertiges Material, traditionelles Handwerk und modernste, auf maschinellen Alternativen aufge­baute Herstellungsverfahren gehen bei „da Vinci“ seit jeher Hand in Hand, sodass für die gesamte Angebots­palette die festge­legten Qualitäts­standards gesichert sind.

Basis für alle Produkte war, ist und wird auch in Zukunft die sorgfältige Auswahl der Rohmaterialien sein, die größtenteils in eigener Zurichtung oder Nachbehandlung für die jeweiligen Pinselarten auf­bereitet werden. Daneben kommt bei „da Vinci“ der Ausbil­dung des Pinsel­machers eine große Be­deu­tung zu. So hat jeder der speziali­sierten Mitarbei­terInnen eine dreijährige Lehrzeit absolviert, ehe er oder sie einer bestimmten Abteilung zugeordnet und dort zusätzlich für spezielle Herstellungs­verfahren geschult wird. Zudem werden der Wissens­stand und die Fertig­keiten nach der Ausbildung kontinu­ierlich gefördert, denn nur so kann eine gleich­bleibende Güte aller Erzeugnisse garantiert und der hohe Qualitäts­anspruch des Hauses gesichert werden. 

Seit nunmehr 30 Jahren nehmen Kosmetikpinsel innerhalb des Produkt­sortiments eine besondere Stellung ein. Die Schönheit und Funktio­nalität dieser Produkte stets im Blick, bestimmen auch hier ausgesuchte Bestand­teile und eine hohe Sorgfalt die Herstellungs­prozesse.

Im Jahr 2006 investierte das Unternehmen am Sitz Nürnberg und legte Produktion und Verwaltung in einem neuen, maßgeschnei­derten Fertigungs­gebäude zusammen. Leitend für diese Stand­ort­­ent­schei­dung war der Grundsatz „made in Germany“, der übrigens zu keiner Zeit zur Disposition stand. Beim Gang durch die lichtdurchfluteten Fertigungsräume ist nichts mehr von den Produktionsverfahren und Gerüchen früherer Zeiten zu ahnen, als noch mit Pech und anderen, längst überholten Klebstoffen gearbeitet werden musste. Ficus benjamina, die Birkenfeige, wächst an vielen Plätzen bis zur Decke. Bilder und Objekte von zeitgenössischen Künstlern schmücken alle Wände. Dank der fleißigen Hände von MitarbeiterInnen, PinselmacherInnen und Auszubildenden, betreut von AbteilungsmeisterInnen, entstehen täglich eine Vielzahl von hochwertigen Pinseln für Künstler, Restauratoren, Hobbyisten, Schüler, Make-up-Artisten, Naildesigner oder Zahntechniker.

Einen ganz anderen Eindruck vermittelt hingegen der Produktionsbereich für Synthetikpinsel. Dort klingeln und summen die Teilungsgeräte, die bis auf ein Zehntel Gramm genau etwa tausend Pinsel pro Stunde portionieren und herstellen können.

Heute ist die Nürnberger Künstlerpinselfabrik der Ansprechpartner für Kunden aus aller Welt, die Qualitätswerkzeuge für vielfältigste Anwendungsbereiche suchen, insbesondere in den Geschäfts­feldern Künstler-, Hobby- und Schulmalpinsel, Kosmetikpinsel oder Nail- und Dentalpinsel. Für die variierenden Anliegen die richtigen Lösungen zu finden – auf diese ganz unterschied­lichen Anfragen freut sich auch in Zukunft nicht nur die Geschäfts­leitung, sondern das ganze „da Vinci“-Team.