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DKV

Die Tankkarte

FIRMENNAME
DKV EURO SERVICE GmbH + Co. KG

KLASSIKER
Tankkarte

GRÜNDUNG
1934 in Düsseldorf

VERTRIEB
europaweit zzgl. Marokko, Russland, Georgien und Türkei

Von der bargeldlosen Unterwegsversorgung mit Kraftstoffen über die kontaktlose Mauterfassung bis hin zur raschen Rückerstattung der Mehrwertsteuer: Als einer der führenden Mobilitätsdienstleister bietet die DKV EURO SERVICE GmbH + Co. KG ein breites Leistungsspektrum zur Optimierung und Steuerung gewerblicher Fuhrparks in ganz Europa. Mit mehr als 70.000 Akzeptanzstellen in über 40 Ländern stellt das Familienunternehmen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Ratingen das größte Versorgungsnetz der Branche. Es unterstützt Transportunternehmer, Fuhrparkmanager und Fahrer dabei, günstig zu tanken, grenzenlos mobil zu bleiben und in der Folge effizienter zu arbeiten. 

Mit der Einführung einer Servicekarte zur bargeldlosen Begleichung von Tankfüllungen gelang dem DKV bereits vor 52 Jahren eine Pionierleistung – zu einer Zeit, als nur wenige Banken Kreditkarten führten. Fortan konnten die Spediteure die Betankung jedes einzelnen Lastwagens nachvollziehen und den Verbrauch ihrer Flotte exakt berechnen. Heute ist die DKV CARD die leistungsstärkste Tankkarte der Branche – ein bunter Strauß an fahrzeugbezogenen Vorteilen inklusive.

Die Erfolgsgeschichte des DKV begann im Jahr 1934, als Dr. Friedrich Gercke, Karl Kniebaum, Otto Köther und Helmut Winter in Duisburg die „Deutscher Kraftverkehr GmbH“ gründeten. Knapp 20 Jahre lang organisierte und vermittelte das Unternehmen die Straßentransporte für die Reichs- und spätere Bundesbahn. Um die Rentabilität der Transporte sowie Komfort und Sicherheit der Fahrer zu ver­bes­sern, etablierte der DKV ab 1950 praktische Hilfsmittel wie den Tank-Check als Vorläufer heutiger Tankkarten; ein erstes Netzwerk von 26 Vertragstankstellen sowie einen Kraftstoff-Atlas. Damit unter­wegs keine Zeit mehr mit der Suche nach Unterkünften vergeudet werden musste, richtete der DKV ab 1951 zudem Heime für seine Fahrer ein.

Das Unternehmen legte 1955 den Grundstein für sein heutiges Tankstellennetz und dehnte das Geschäft auf ganz Europa aus. Fünf Jahre später führte der DKV Lieferscheine ein, wodurch der Währungs­wechsel entfiel und der Transport noch schneller wurde. 

In den 1970er-Jahren nahm der Erfolg weiter Fahrt auf: Der DKV schloss Verträge mit 1500 Tankstellen und 70 Autohöfen in 17 europäischen Ländern und bot zahlreiche Serviceleistungen an. 1972 übertrug Ernst Grimmke seine Gesellschafteranteile auf seine Tochter Dr. Karin Fischer – und diese 36 Jahre später auf ihren Sohn Jan. Er führte 2010 eine neue Konzernstruktur ein und bündelte am neuen Standort Ratingen vier Tochtergesellschaften unter dem Dach der DKV MOBILITY SERVICES Holding. 

Weitere Meilensteine im neuen Jahrhundert sind die kontaktlose Mauterfassung mittels Betreiberboxen sowie die Markteinführung der DKV BOX, mit der sich Mautgebühren noch komfortabler begleichen lassen. Aktuell wird mit der DKV BOX EUROPE eine Box für ganz Europa entwickelt. Tankstellen, ist man beim DKV überzeugt, werden in Zukunft immer mehr zu Multi-Energy-Hubs. Dort werden neben klassischen Kraftstoffen zusätzlich Gas, Wasserstoff und elektrische Lademöglichkeiten angeboten. Transaktionen an der Tankstelle der Zukunft werden auch über Smartphone-Apps, Embedded Systems und durch kontaktloses Bezahlen stattfinden. Deshalb baut der DKV sein Portfolio auch in diesen Bereichen konsequent aus. Hinzu kommen erste Finanzprodukte. 

Bei der DKV Unternehmensgruppe liegt der Erfolg nicht allein auf der Straße. Vielmehr bildet die ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung die Grundlage der Firmenphilosophie. Die Geschäftsführung um Dr. Werner Grünewald, Dr. Alexander Hufnagl, Sven Mehringer, Markus Präßl und Jürgen Steinmeyer hat sich bis 2020 konkrete Ziele gesetzt. Die Unternehmensgruppe möchte mit dem Prädikat „Great place to work®“ als Top-Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet werden und ihre CO2-Emissionen um zehn Prozent reduzieren. Auch werden gemeinnützige Einrichtungen unterstützt und das soziale Engagement der 930 Mitarbeitenden gefördert – ein Versprechen der Geschäftsführung, das über 2020 hinaus Gültigkeit hat.