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Fleurop

Die Floristik

FIRMENNAME
Fleurop AG

KLASSIKER
Blumengrüße (seit 1908)

GRÜNDER
Max Hübner

BEKANNTHEIT
über 90 % (lt. MaFo)

MITARBEITENDE
100 (Fleurop Zentrale)

110 Jahre ist es bereits alt, das Geschäfts­modell der Fleurop AG, bei dem Blumengrüße in alle Welt vermittelt werden, ohne dabei das empfindliche Naturprodukt „Blume“ selbst auf die Reise zu schicken. Der Berliner Florist und Innovator Max Hübner erkannte schon 1908 das große Potential von Blumen als emotionales Geschenk und gründete die „Blumen­spenden-Vermittlungs­vereinigung“, die heute den Namen „Fleurop AG“ trägt. Im Lauf der Jahre hat Fleurop bereits die kuriosesten Aufträge erfüllt: ein Heirats­antrag mit Blumen­lieferung auf den Eiffel­turm, die Blumenorder einer Astronautin im Weltall oder die Lieferung ans Bahngleis auf die Minute genau.

Dabei ist das Fleurop-Prinzip nahezu konkurrenzlos: Fleurop steht für Nachhal­tigkeit und regionale Handwerks­kunst mit höchstem Quali­täts­anspruch, denn jeder Strauß wird von Floristen am Ort des Empfängers von Hand gebunden und persönlich überreicht. Dabei kommt dem Tradi­tions­unter­neh­men sein großes Netzwerk pro­fessio­neller Fach­geschäfte zugute: Von Berlin aus zog die Idee um die Welt, heute bilden rund 50.000 Partner­floristen in 150 Ländern der Erde das globale Fleurop-Interflora-Netzwerk. Seit 2003 ist Fleurop eine Aktien­gesell­schaft. Aktionäre sind einzig die rund 5500 Partner­floristen, die je eine Aktie halten.

Die Geschäftsidee der Fleurop AG war schon immer an technische Innovationen gekoppelt, um eine möglichst schnelle Auftrags­entwicklung zu garantieren. Von der tele­gra­fischen Auftrags­über­mittlung mit einem eigens für die Blumenbestellung entwickelten Code bis hin zur unkomplizierten Online-Bestellung über www.fleurop.de wurden und werden alle Aufträge in kürzester Zeit bearbeitet. Wer beispielsweise einen Geburtstag vergessen hat, erhält schnelle Hilfe von Fleurop: Bestellungen, die bis 15 Uhr eingehen, werden noch am selben Tag bearbeitet und ausgeliefert. Für besonders Kurz­ent­schlos­sene steht sogar ein 100-Minuten-Service zur Verfügung, und auch am Sonntag erreichen die bestellten Blumengrüße ihren glücklichen Empfänger.

Die Fleurop AG setzt sich bewusst immer wieder mit der eigenen Unternehmenskultur auseinander und hat so schon frühzeitig das Thema Umweltschutz durch eine Vielzahl an Maßnahmen in das Tages­geschäft integriert: Eine Kooperation mit der Klimaschutz­organisation myclimate ermöglicht es den Kunden der Fleurop AG, bei der Strauß­bestellung zu entscheiden, ob sie einen Klimaschutz­beitrag von 1,20 Euro leisten wollen. Damit unterstützen sie aktuell den Bau von energieeffizienten und schad­stoff­armen Upesi-Öfen in Kenia. Auch für Fleurop-Floristen bietet die Fleurop AG ein umwelt­be­wusstes Angebot: Sie hat attraktive Kooperations­modelle mit verschiedenen Groß­händlern, die Wert auf Ware aus nachhaltigem, effizientem Anbau und fair gehandelte Produkte legen. Die Fleurop AG achtet außerdem bei der Auswahl kooperierender Blumen­farmen auf die dort herrschenden Arbeits­be­ding­ungen und eine transparente Lieferkette. Selbst die Publikationen der Fleurop AG werden zu 100 Prozent auf Recycling-Papier gedruckt.

Besonders am Herzen liegt der Fleurop AG die Förderung der Grünen Branche und des Branchen­nach­wuchses. Aus diesem Bewusst­sein heraus engagiert sich die Fleurop AG seit 2012 auch als Mitver­anstalter der Deutschen Meister­schaft der Floristen (DMF), eines Wettbewerbs, der live vor öffentlichem Publikum ausgetragen wird.

Um Floristik in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit zu rücken und junge Menschen zu begeistern, unterstützt die Fleurop AG zudem die Gruppe „Fleurops Junge Wilde“, ein internationales Team aus Top-Floristen. Fleurops Junge Wilde führen zeitgleich zur DMF den „Fleurops Junge Wilde Azubi-Cup“ durch; eine tolle Möglichkeit für Auszubildende, ihr Können erstmals in einem Wettstreit unter Beweis zu stellen. Außerdem setzen „Fleurops Junge Wilde“ zahlreiche gesell­schaftliche Topveran­staltungen floral in Szene: Ob bei sportlichen Ereignissen wie der Leicht­athletik-EM oder dem Bundes­presse­ball, das Kulturgut Blume darf in keinem feierlichen Ambiente fehlen.