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FÜRSTENBERG

Das Porzellan

FIRMENNAME
Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG GmbH

KLASSIKER
FÜRSTENBERG (seit 1747)

GRÜNDUNG
1747 in Fürstenberg

GRÜNDER
Herzog Carl I. von Braunschweig

VERTRIEB
weltweit

HAUPTFERTIGUNGSSTÄTTE
Fürstenberg – Made in Germany

Wie erfindet sich ein Traditions­unternehmen immer wieder neu und bleibt seinem Kern dennoch treu? Die Antwort der Porzellan­manufaktur FÜRSTENBERG sind inspirierende Kooperationen mit inter­national renommierten Designern. Die kreative Zusammen­arbeit öffnet immer wieder den Blick für Neues und löst Grenzen zwischen klassischer Tischkultur und modernem Interior Design fließend auf. In den Produkten, die hier entstehen, verbinden sich die Ästhetik des Designs mit der Präzision erfahrener Handwerks­kunst.

Die Form FLUEN und der Dekor SHIFTING COLORS des Schweizer Designers Alfredo Häberli sind ein Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation. Leuchtendes Blau, kräftiges Gold und zarte Pastelltöne auf einer eleganten, fließenden Form: Das ist Poesie aus Porzellan.

Die Liste der Design­koopera­tionen bei FÜRSTENBERG ist lang: Der koreanische Keramik­meister Kap Sun Hwang schuf die Geschirr­kollektion AURÉOLE – eine erhabene Form, die sich scheinbar schwerelos zwischen uralten asiatischen Porzellan­traditionen und moderner europäischer Handwerks­kunst bewegt. Mit dem Wiener Designstudio EOOS entwickelte die Traditions­manufaktur das moderne Short Set OMNIA, das mit nur vier Teilen allen kulinarischen Möglich­keiten gelassen entgegen­sieht. Sebastian Herkner gestaltete die Leuchten MOIRA und mit dem Studio Besau-Marguerre entwickelte FÜRSTENBERG den Beistelltisch PLISAGO in Plissee-Optik – komplett aus hochwertigem Manufaktur­porzellan.

Die Symbiose aus modernem Design und erfahrener Handwerks­kunst wird regelmäßig mit interna­tionalen Auszeich­nungen honoriert: AURÉOLE wurde 2014 mit dem Red Dot „Honourable Mention“ geehrt, OMNIA bekam das Siegel des reddot design awards 2016, FLUEN wurde mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnet und der Beistell­tisch PLISAGO erhielt den German Design Award 2019 in Gold in der Kategorie Furniture. „Wir sind sehr stolz auf die Vielzahl der Auszeichnungen und die damit verbundene Anerkennung unserer Philosophie, jahr­hunderte­alte Handwerks­kunst mit heraus­ragendem Design zu vereinen“, merkt Stephanie Saalfeld an. Die Geschäfts­führerin steht der Manufaktur seit 2010 als erste Frau in der Firmen­geschichte vor und führt die Produktions­stätte auf Schloss Fürstenberg mit rund 100 Mitarbeitern.

Bereits seit mehr als 270 Jahren entsteht hier mit Leidenschaft und Präzision edles Manu­faktur­porzellan. 1747 von Herzog Carl I. von Braunschweig auf dessen Jagdschloss Fürstenberg gegründet, steht die zweitälteste Porzellan­manufaktur Deutschlands heute mit ihrem Markenzeichen – dem gekrönten blauen „F“ – weltweit für anspruchsvolle Porzellan­kunst. Ob Geschirr­serien für die gehobene Tischkultur, exklusive Geschenk­artikel oder individuelle Designerstücke – das Traditions­unternehmen setzt neue Maßstäbe in der Porzellan­herstellung. Der Anspruch dabei: Perfektion bis ins Detail. Dies ist möglich, da bis heute der Großteil der Herstellung bei FÜRSTENBERG auf Handarbeit basiert.

Mit Funktionalität und hochwertigem Design hat FÜRSTENBERG längst auch die gehobene Hotellerie überzeugt: Nicht nur im Hotel Adlon Kempinski Berlin und in der Villa René Lalique in den Vogesen speisen die Gäste von Porzellan aus Niedersachsen. Neben Projekt­geschäften mit Hotellerie und geho­bener Gastronomie vertreibt das Unternehmen seine Produkte über den Facheinzelhandel, den eigenen Online-Shop sowie im Werks­verkauf der Manufaktur in Fürstenberg. Deutschland ist wich­tigster Absatz­markt, aber handwerklich erstklassige Produkte „Made in Germany“ erfreuen sich international großer Beliebtheit. „Unser Porzellan wird derzeit in 40 Länder exportiert“, erzählt Stephanie Saalfeld – und stellt in Aussicht, künftig weiter verstärkt auf Märkte wie Italien, Großbritannien und Russland zu drängen.

Erlebbar wird die Marke FÜRSTENBERG auf dem Schloss­gelände in Fürstenberg. Hier findet man nicht nur die Manufaktur, sondern auch den Werksverkauf mit dem weltweit größten FÜRSTENBERG Sortiment sowie das MUSEUM IM SCHLOSS, das nach umfangreicher Neugestaltung 2017 wiedereröffnet wurde.