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Krumpholz

Das Gartenwerkzeug

FIRMENNAME
Krumpholz-Werkzeuge e.K.

KLASSIKER
hochwertige geschmiedete Garten- und Forstwerkzeuge

GRÜNDUNG
1799 im Guttenberger Hammer

GRÜNDER
Johann David Krumpholz

VERTRIEB
in ca. 40 Ländern weltweit

Hephaistos ist in der grie­chischen Mytho­logie als Gott des Feuers und der Schmie­de­kunst bekannt. In antiken Darstel­lungen sieht man ihn oft inmitten von Hitze und Dampf und – für einen Gott unge­wöhnlich – bei harter Arbeit im Schweiße seines Angesichts. Über­irdischen Beistands bedarf es mittler­weile zwar nicht mehr, aber ohne Hitze, Feuer und harte Arbeit entstehen auch heut­zutage keine hoch­wertigen Erzeug­nisse aus Metall. Dafür ist Krumpholz-Werkzeuge e.K. wohl das beste Beispiel.

Die Familie Krumpholz kann auf über 200 Jahre Erfahrung und Tradition im Herstellen von qualitativ erst­klassigen Hand­werks­zeugen zurück­blicken. Im Jahre 1799 erwirbt Johann David Krumpholz den Betrieb im Guttenberger Hammer in Oberfranken. Seit jener Zeit und seit sieben Generationen ist diese sehr besondere Schmiede nun ein Familien­betrieb, was das Unter­nehmen zu einem der ältesten familien­geführten Handwerks­betriebe in Europa macht. Immer wieder wird die Verant­wortung dabei auf den Sohn übertragen und damit implizit auch alle Erfahrungen und Geheimnisse eines langen Lebens als Schmied an Amboss und Esse. Und natürlich immer unter dem stolzen Namen der Marke Krumpholz, der für deutsche Qualitäts­arbeit im Dienste hochwertiger Garten-, Forst- und Bau­werk­zeuge steht.

Mittler­weile lenkt Claus Krumpholz senior die Geschicke des Unternehmens. Bereits mit 17 Jahren steigt er in das Familien­geschäft ein, arbeitet viele Jahre lang mit, bevor er dann 2003 den Chefposten offiziell von seinem Vater Georg übernimmt. Ein Jahr später fokussiert sich die Firma unter seiner Ägide auf den sogenannten grünen Markt, investiert kräftig und exportiert erste Werkzeuge in das benachbarte Aus­land. Österreich ist der wichtigste Partner, gefolgt von Tschechien, Polen und Russland. Werkzeuge für Garten und Forst machen aktuell 80 Prozent des Geschäfts aus. Erklärtes Ziel ist es, dieses Ergebnis in einem Wachstums­markt auf absehbare Zeit zu verdoppeln. Einem Markt für hunderte diverser Werk­zeuge aus dem Hause Krumpholz wie zum Beispiel Hacken, Schaufeln, Beile oder – eines der meist­verkauften Produkte – Äxte speziell zum Ausasten von kleineren Bäumen und Sträuchern. 

So unterschied­lich all diese Werk­zeuge im Einzelnen auch sind, wie sehr sich ihre konkreten An­wen­dungs­­gebiete auch unterscheiden mögen: Sie alle sind aus der Hitze der blauflammigen Glut geboren, aus der Kraft des formenden Schmiede­hammers und aus dem unbedingten Willen, gediegene Qualität zu erzeugen. Hand­geschmiedet aus Schweden­stahl, erfordert jedes einzelne Werk­zeug auch heute noch unzählige Handgriffe. Genau diese Expertise garantiert das besonders hohe Niveau der Produkte aus dem Guttenberger Hammer. Dort entstehen Qualitäts­werkzeuge, die minderer Massen­ware von Billig­anbietern die Stirn bieten. Werkzeuge, die man nicht einfach nur kauft, sondern in die man investiert, begleiten sie das Garten­leben doch meist jahr­zehntelang und werden oft sogar an die nächste Gärtner­generation vererbt.

So sehr bei Krumpholz tradi­tionelles hand­werkliches Ethos Trumpf ist, so wenig sonnen sich die Oberfranken in den Erfolgen von gestern. Vielmehr stellt die stimmige Kombination aus Erfahrung und Inno­vations­bereit­schaft die Grundlage der Werkzeug­produktion dar. Diese wird von Generation zu Generation weiter­entwickelt, um den Anforderungen qualitäts­bewusster Gärtner und professioneller Forst­arbeiter zu entsprechen. Seit jeher hat sich die Firma Krumpholz die Konzeption und Weiter­entwicklung innovativer und nach­haltiger Werk­zeuge zur Aufgabe gemacht. Werkzeuge, die nicht nur in puncto Technik, Verarbeitung und funk­tioneller Ästhetik Standards setzen, sondern auch auf die physiologischen Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers abgestimmt sind. Ein Beispiel dafür ist die von Krumpholz entwickelte Linie von Damenspaten: Sie sind trotz höchster Qualität und Robustheit gewichts­optimiert und für verschie­denste Arbeiten ausgelegt.

Aber Hitze, Hammer und harte Arbeit sind immer noch die Grundlage für den Erfolg des Familien­unternehmens. Der Gott der Schmiede­kunst hat sicher seine Freude daran.