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Perwoll

Das Feinwaschmittel

FIRMENNAME
Henkel AG & Co. KGaA

KLASSIKER
Perwoll (seit 1949)

GRÜNDER
Fritz Henkel (1843–1930)

BEKANNTHEIT
97 % (gestützt)

VERTRIEB
in rund 20 Ländern weltweit

HAUPTFERTIGUNGSSTÄTTE
Düsseldorf

„Ist der neu?“ Die Antwort auf die Frage des berühmten Werbespots kennt ganz Deutschland: „Nein, mit Perwoll gewaschen!“ Doch zum Spezialisten für Wolle entwickelte sich Perwoll erst mit Beginn der 1970er-Jahre. Anfang 1949, als das neue Waschmittel im 100-Gramm-Paket zum Preis von 75 Pfennigen auf dem deutschen Markt eingeführt wurde, standen andere Qualitäten im Vordergrund: Kleidungsstücke mussten in den Mangeljahren nach dem Krieg lange halten und so freute sich der Verbraucher darüber, dass Perwoll besonders schonend reinigte. Aber auch der breit gefächerte Anwendungsbereich machte Perwoll schnell zu einem wichtigen Waschmittel: Neben dem eigentlichen Waschen eignete es sich für die Pflege von lackierten Flächen, Möbeln, Türen und Fenstern, aber auch zum Geschirrspülen und für die schonende Reinigung von Kristallwaren. Der erste große Produktrelaunch rund zehn Jahre später brachte eine überarbeitete Rezeptur mit sich, bei der auf chemische Bleichzusätze und optische Aufheller verzichtet wurde. Zudem war der Anwendungsbereich breiter definiert, sodass Perwoll seither als Spezialist für alles Feine und Zarte wie Wolle, Seide, Nylon und Perlon gilt, aber auch für Gewebe aus Leinen, Baumwolle und Popeline.

Anfang der 1960er-Jahre hieß es dann: „Wenn Wolle wollig bleiben soll – einfach waschen in Perwoll.“ Erstmals wurde Perwoll in einer Anzeigenkampagne unter anderem in den Illustrierten HÖRZU und BRIGITTE eindeutig als Spezialist für Wolle positioniert. Das bedeutete den Durchbruch für Perwoll als Spezialwaschmittel. Dass es sich bei der Positionierung nicht um eine reine Marketingidee handelte, bewies Perwoll bereits Ende der 60er-Jahre, als die unabhängige Stiftung Warentest das Feinwaschmittel mit dem Testurteil „sehr gut“ auszeichnete. Die 1970er-Jahre brachten ein neues Verpackungsdesign in Form von zartrosafarbenen Wollbällen, das bis heute das Erscheinungsbild der Marke Perwoll prägt. „Schmusewolle – das macht Perwoll aus Wolle“: Der Werbesong aus den 70ern, gesungen von Vicky Leandros, ist auch heute noch vielen bekannt – genauso wie das Angora-Kaninchen, das bald die Anzeigen prägte.

Neue Entwicklungen und die steigende Popularität von Baumwoll- und Synthetikstoffen führten dazu, dass Perwoll sein Portfolio im Jahr 2004 um die Varianten „Color“, „Black“ und „Sport“ erweiterte. Somit hat der Verbraucher für jede Wäsche das richtige Perwoll zur Hand. Obwohl sich Perwoll mit seinen Varianten vor allen Dingen am Puls der Zeit orientiert, ist das Feinwaschmittel immer noch tief mit der Wollpflege, dem Herzstück der Marke, verwurzelt. Mit „Perwoll für Wolle & Feines Faserpflege Advanced“ werden die empfindlichen natürlichen Fasern von Wolle und Seide besonders sanft gereinigt.

Parallel dazu fand Perwoll 2011 mit dem ReNew-Effekt die Antwort darauf, wie Farben nicht nur wie neu erhalten, sondern sogar wieder aufgefrischt werden können. Die Formel wurde 2018 nochmals verbessert: Die renew Advanced Formel mit Fibrex-Tech pflegt aktiv die Fasern und intensiviert die Farben. Zwei weitere Spezialisten ergänzen das Perwoll-Sortiment: 2015 kam mit „Perwoll Care & Repair“ eine Innovation gegen den sogenannten Pilling-Effekt auf den Markt. Das Waschmittel entfernt unschöne Fusseln und Knötchen, so dass die Kleidung länger aussieht wie neu.

Mit „Care & Refresh“ gelingt Perwoll 2017 die Einführung des ersten Waschmittels für alle gemischten und synthetischen Textilien. Es neutralisiert schlechte Gerüche und setzt Duftstoffe frei, die die Kleidung während des Tragens frisch halten. Mit den aktuellen Varianten „Wolle & Feines“, den Farbexperten „Color & Faser“, „Schwarz & Faser“, „Weiß & Faser“ sowie den Spezialisten „Sport Activecare“, „Care & Repair“ und „Care & Refresh“ bietet Perwoll ein weitgefächertes Angebot, das jeden Wäschetyp optimal pflegt und schützt. 2019 wird die Variante „Perwoll Care & Free“ das Sortiment mit einer besonders sanften und natürlichen Variante, ohne Farbstoffe und Parabene, erweitern.

Damit ist Perwoll längst nicht mehr nur Marktführer und Spezialist für Wolle und Feines, sondern überzeugt auch als verlässlicher Partner für alle Wäschetypen, die einer besonderen Pflege bedürfen. So werden sich Perwoll-Verwender auch zukünftig gern die berühmte Frage gefallen lassen: „Ist der neu?“ „Nein, mit Perwoll gewaschen!“