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PORTAS

Die Tür

FIRMENNAME
PORTAS DEUTSCHLAND Folien GmbH & Co. Fabrikations KG

KLASSIKER
Türenrenovierung (seit 1974)

GRÜNDUNG
1974 in Dietzenbach

ERFINDER UND GRÜNDER
Horst R. Jung

BEKANNTHEIT
81 % gestützte Markenbekanntheit in Deutschland, DIAM Marktforschung 09/2007

VERTRIEB
In 14 Ländern Europas

Schon in der Antike spielen Türen und Tore eine nicht zu unterschätzende Rolle im Kampf um Macht und Einfluss. Als sich der karthagische Feldherr und Staatsmann Hannibal an die schier unlösbare Aufgabe wagt, das römische Imperium auf dessen eigenem Boden zu besiegen, steht er im Jahr 211 vor unserer Zeitrechnung kurz vor seinem endgültigen Triumph: Unsanft klopft er bei den verteidigungsbereiten Römern an, die daraufhin einen Schreckensruf prägen, der Weltgeschichte schreibt: „Hannibal ante portas“ – Hannibal vor den Toren! In den historischen Quellen ist nachzulesen, Nachschubprobleme und interne Intrigen seien der Grund dafür gewesen, dass Hannibal Rom nicht hat einnehmen können. Doch vielleicht haben die Forscher eine – zugegeben gewagte – Hypothese bis auf den heutigen Tag noch nicht in Erwägung gezogen: Die Tore, die dem karthagischen Eroberungswillen die Stirne boten, heißen im Akkusativ Plural lateinischer Sprache nicht nur „portas“, sie waren von PORTAS®.

Um der Wahrheit zu genügen, muss nun aber wieder der Boden der Tatsachen – sprich die Unternehmenshistorie der hessischen Renovierprofis – bemüht werden. Und die sagt klar und eindeutig, dass die Erfolgsgeschichte von PORTAS® im Jahre 1974 beginnt, und zwar vor den Toren Frankfurts in Dietzenbach, wo auch heute noch die Fäden der Firma zusammenlaufen. Auch wenn von Deutschland aus konzipiert und organisiert wird, darf man PORTAS® wohl mit Fug und Recht als ein wirkliches europäisches Unternehmen bezeichnen. Was manch andere nur beschwören oder bereden, leben die „Aus alt mach neu“-Spezialisten konkret vor. Die Renovierungsexperten versuchen europaweit, die Uridee und den hohen Anspruch „Wünsche erfüllen und Werte erhalten“ in die Tat umzusetzen. Was vor 45 Jahren mit der Renovierung von Türen und Rahmen begann, wird durch eine systematische und bis heute andauernde Expansion weiterentwickelt. PORTAS® ist gegenwärtig Europas Marktführer mit Systemen für die Türen-, Haustüren-, Küchen-, Treppen und Fenster-Renovierung – ein Umstand, der sich durch mehrere hundert Fachbetriebe in 14 Ländern eindrucksvoll dokumentiert. Mittelfristig sollen noch über 100 neue PORTAS®-Franchisepartner hinzukommen: „Wir haben konkurrenzlose Renovierungssysteme, verbunden mit einem einzigartigen Kundennutzen“, sagt Horst R. Jung, Gründer und Geschäftsführer von PORTAS®, dazu. „Firmen mit handwerklichem Schwerpunkt und unternehmerischem Engagement sind ideale Franchisepartner.“

Doch zurück zu den Türen und Toren dieser Welt, die von der Porta Nigra bis zur eigenen Wohnzimmertür eines gemeinsam haben: Sie werden nicht jünger, irgendwann nagt an ihnen der Zahn der Zeit. Die Anzeichen des Verfalls können vielgestaltig sein: abgeblätterte Farbe, Schrammen und Scharten oder auch ein Design, das modernen Ansprüchen nicht mehr genügt. Diesen verwohnten Relikten einstiger Größe rückt PORTAS® mit einem speziellen System zu Leibe, das die guten Stücke binnen weniger Stunden wieder wie neu aussehen lässt. Das größte Faszinosum aber besteht in der bejubelnswerten Tatsache, dass diese Türen nie mehr gestrichen werden müssen. Aus welchem Material die Türen bestehen, ob sie eine glatte Oberfläche oder eine Füllung mit Kassetten haben, spielt keine Rolle. Die Kernkompetenz von PORTAS® besteht im wahrsten Sinne des Wortes darin, den hochwertigen Türkern aufzuarbeiten, der dann anschließend einen neuen Mantel im gewünschten Dekor erhält. Den Variationsmöglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt, und sie bewegen sich von diversen Naturholzdessins wie Eiche-natur, Trentino-Apfel oder Kirschbaum bis hin zu Glaseinsätzen und Polstertüren mit Lederbezug.

Bei diesem Verfahren weiß nicht nur die hohe handwerkliche Qualität zu überzeugen, sondern dem Kunden kommen auch Aspekte wie Bequemlichkeit und Kostenersparnis zugute. Und nicht zuletzt freut sich die Umwelt über das ressourcenschonende Prozedere. Wohl dem, der sich für eine PORTAS®-Tür entscheidet – sie trotzt nicht nur gewissen karthagischen Feldherren, sondern auch der alltäglichen Abnutzung.