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Salem

Das Internat

FIRMENNAME
Schule Schloss Salem GmbH

KLASSIKER
Internat (gegründet 1920)

GRÜNDER
Prinz Max von Baden, letzter Kanzler des Kaiserreichs, und Dr. Kurt Hahn, Reformpädagoge

SCHÜLERZAHL
mit rund 600 Schülern aus über 40 Nationen Deutschlands größtes Internat

CLAIM
Plus est en vous

„Persönlichkeiten bilden“ – das ist der Claim der berühmten Schule Schloss Salem. Schon hieraus lässt sich der Anspruch des Internatsgymnasiums mit seinem ganzheitlichen Bildungskonzept ablesen, das auf weit mehr abzielt als auf die bloße Vermittlung von Wissen. Die Geschichte der Bildungsinstitution reicht zurück ins Jahr 1920. Gegründet von Prinz Max v. Baden und dem Reformpädagogen Kurt Hahn, war die Schulgründung eine Reaktion auf die Verantwortungslosigkeit der alten Eliten im Ersten Weltkrieg. Dank eines wertebewussten und anspruchsvollen Erziehungskonzepts wurde Schloss Salem über die Jahre und Jahrzehnte zum größten und international bekanntesten deutschen Internatsgymnasium: Derzeit zählt es rund 600 Schülerinnen und Schüler aus über 40 Nationen.

Eingebettet in den einzigartigen Natur- und Kulturraum des westlichen Bodensees, bildet das Schloss Salem seit fast 100 Jahren die ideale Heimat für das Internat. Je nach Jahrgangsstufe leben die Schüler zunächst im sogenannten Solitär Rentamt und im Schloss Salem, später auf Schloss Spetzgart und im modernen Campus Härlen bei Überlingen.

Die besondere Qualität der pädagogischen Arbeit Salems besteht darin, Kinder und Jugendliche Erfahrungen machen zu lassen, die sie fordern und stärken; und ihnen dabei unterschiedliche Räume zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu eröffnen. Ob im Abitursystem oder im englischsprachigen IB (International Baccalaureate): Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zwölf werden nicht nur akademisch, sondern auch sozial herausgefordert. In beiden Bereichen tragen sie von Schuljahr zu Schuljahr mehr Verantwortung: zum einen für sich selbst, für ihre eigene Entwicklung und das Vertiefen ihrer Interessen und Begabungen, Kenntnisse und Fähigkeiten; zum anderen als Amtsträgerinnen und Amtsträger, die sich um vielfältige Belange der Internatsgemeinschaft kümmern. Und nicht zuletzt sind da noch die Aufgaben, die Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Umwelt und Kultur an sie stellen.

Den zeitlosen pädagogischen Anspruch der Schule Schloss Salem verkörpern die sogenannten „IDEALS“ – sechs Zielvorstellungen, die von Salem aus in die Geschichte der Schulpädagogik eingegangen sind: „International understanding & tolerance to others“, „Democratic governance & justice“, „Environmental stewardship“, „Adventure & outdoor education“, „Leadership“ und  „Service to others“. 

Besonders der letztgenannte Grundsatz ist in Salem kein Lippenbekenntnis. So gehen hier alle Schülerinnen und Schüler über mindestens drei Jahre mit großer Tatkraft einer sozialen Aufgabe nach: wahlweise in Kindergärten, Flüchtlingsheimen, Förderschulen, Behinderteneinrichtungen oder Altersheimen; aber auch bei der DLRG, im Naturschutzdienst, im Technischen Hilfswerk, in der Feuerwehr oder im Sanitätsdienst. Dieses Engagement – so die Erfahrung – prägt das Leben aller Mädchen und Jungen weit über die Schulzeit hinaus. Das erlaubt den Schluss: Umfassende Bildung ist mehr als das Erreichen des Numerus clausus im Abitur oder ein herausragendes IB Diploma.

Das Angebot der Schule ist äußerst vielfältig und lässt kaum Wünsche offen. So hat Salem einen eigenen Bodenseehafen und ein Hallenbad, beschäftigt einen Regisseur für Theaterprojekte und unterhält ein Netzwerk aus Partnerschulen auf der ganzen Welt. In den Kursen und AGs stehen zum Beispiel Keramik, Fechten und Tennis auf dem Programm; Kinder und Jugendliche können sich in der Kunstschmiede, im Orchester und im Sologesangsunterricht ausprobieren.

In Salem zur Schule zu gehen, um in jeder Hinsicht das Beste aus sich machen zu können, ist ein Privileg, das nach dem Willen des Schulgründers Kurt Hahn möglichst vielen jungen Menschen zuteilwerden soll. Stipendien sorgen dafür, dass Heranwachsende mit außergewöhnlichem Potenzial die Schule Schloss Salem unabhängig vom Einkommen der Eltern besuchen können. Diese Talentförderung rundet das Profil der Schule ab und trägt zu einer Gemeinschaft bei, die Vielfalt lebt und wertschätzt. Salem ist ein Ort, an dem man für das Leben lernt.