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Sparkasse

Der Finanzpartner

FIRMENNAME
Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V.

KLASSIKER
Sparkasse (seit über 200 Jahren)

BEKANNTHEIT
rund 89 % (spontan), rund 98 % (gestützt)

MITARBEITENDE
216.117 (Sparkassen, 2017)

VERTRIEB
390 Sparkassen mit 13.305 Geschäftsstellen (inkl. SB, 2017)

BILANZSUMME
1200 Mrd. Euro (Sparkassen, 2017)

Wer die Wirtschaftsnachrichten hört, gewinnt schnell den Eindruck, dass die Sphären der Finanzpolitik dem Durchschnittsverdiener verschlossen sind. Seine Aufgabe scheint sich darauf zu beschränken, jeden Monat sein Geld zur Bank zu bringen. Was dann damit geschieht, entzieht sich mehr oder weniger seiner Kontrolle. Doch das stimmt nicht, denn es gibt auch für den „normalen Bürger“ durchaus Möglichkeiten, finanzpolitische Weichen mitzustellen – zum Beispiel durch die Wahl seiner Bank. Die Sparkassen als lokal verankerte Kreditinstitute bieten ein nachhaltiges und zugleich ertragsorientiertes Finanzmodell, das sich in vielen Krisen als bedeutender Stabilitätsfaktor für die deutsche Wirtschaft erwiesen hat.

Das Pfund, mit dem die Sparkassen seit mehr als 200 Jahren erfolgreich wirtschaften, ist ihr öffentlicher Auftrag, verlässlich moderne Finanzdienstleistungen für alle Gruppen der Bevölkerung und für den Mittelstand bereitzustellen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren breite Schichten wie Handwerker, Bauern und später auch Industriearbeiter von Verarmung bedroht. Viele hatten kaum Möglichkeiten, eigene Ersparnisse zu bilden. Mit den ersten Sparkassen schufen engagierte Bürger und Kommunen Abhilfe. Die Bürger konnten dort – unabhängig von ihrem Einkommen oder Vermögen – Geld sicher und zinsbringend anlegen. Mit diesem Geld wiederum gewährten die Institute den umliegenden Unternehmern Kredite und förderten damit das regionale wirtschaftliche Wachstum.

Der Erfolg dieses Modells führte vielerorts – in Deutschland wie in ganz Europa – zur Gründung weiterer Institute. Die Menschen erkannten die großen Chancen, die die Sparkassen ihnen für die persönliche Lebensplanung und die Sicherung ihrer Zukunft boten. Zunehmend waren die Institute auch in ländlichen und strukturschwächeren Regionen vertreten. Ein weiteres zentrales Anliegen war die Förderung der regionalen Wirtschaft in den entstehenden Ballungsräumen. Bis heute sind die Sparkassen am Gemeinwohl ausgerichtete Institute, die Menschen dabei unterstützen, Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen.

Die Erfüllung ihres öffentlichen Auftrags erfordert seitens der Sparkassen sorgfältiges Wirtschaften und hohe Einlagensicherheit. Mit dieser Strategie wurden sie zu einem Anker der Stabilität in Zeiten des Umbruchs. Beim Wiederaufbau der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg, bei der Gestaltung der deutschen Einheit und der Einführung des Euro spielten die Institute eine wichtige stabilisierende Rolle. In den neuen Bundesländern haben im Wesentlichen die Sparkassen leistungsfähige kreditwirtschaftliche Strukturen aufgebaut, und als 2008 die weltweite Finanzkrise das Bankenwesen erschütterte, bildeten die Sparkassen stabilisierende Institutionen.

Weil Sparkassen da sind, wenn man sie braucht, haben sich rund 50 Millionen Menschen und drei von vier Unternehmen in Deutschland entschieden, Kunde einer Sparkasse oder Landesbank zu sein. Die Sparkassen-Finanzgruppe ist mit einem Geschäftsvolumen von 2,70 Billionen Euro und rund 304.500 Mitarbeitenden eine der größten Finanzdienstleistungsgruppen in Europa. Zur Gruppe zählen 390 Sparkassen mit rund 13.300 Geschäftsstellen, 6 Landesbankkonzerne, 8 Landesbausparkassen, 11 öffentliche Erstversicherergruppen, die DekaBank, die Deutsche Leasing sowie zahlreiche weitere Institute – die Sparkassen in Deutschland sind weit mehr als moderne Finanzdienstleister.

Zusammen mit ihren Verbundpartnern erfüllen sie wichtige Aufgaben für die Gemeinschaft in jeder Region des Landes. Dies zeigt zum Beispiel ihre Förderung von Kunst und Kultur, Sport, Bildung, Wissenschaft und Sozialem mit rund 450 Millionen Euro im Jahr. Die persönliche Nähe zu den Menschen, die vielfältigen digitalen Angebote, verlässliches Handeln und vorausschauendes Denken stellen sicher, dass die Sparkassen auch künftig Institute der gesamten Bevölkerung sein können. Die Philosophie der Sparkassen, es den Menschen einfach zu machen, ihr Leben besser zu gestalten, hat seit ihrer Gründung vor 200 Jahren nichts von ihrer Kraft verloren.