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TÜV SÜD

Der Prüfdienstleister

FIRMENNAME
TÜV SÜD

KLASSIKER
Prüfzeichen (seit 1999)

GRÜNDUNG
1866 in Mannheim

MITARBEITENDE
24.000 weltweit

JAHRESUMSATZ
2,428 Mrd. Euro (2017)

Mit über 24.000 klugen Köpfen weltweit begleitet TÜV SÜD seit 150 Jahren Innovationen und Hightech-Entwicklungen: vom Dampfkessel über Smart Factory bis zur Künstlichen Intelligenz. Die TÜV SÜD-Experten stärken mit ihrem Wissen und ihrer Kompetenz die Weiterentwicklung bestehender und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder, wie Autonomes Fahren, Cyber Security, Smart Home & Smart Factory, Wearables & Sensoren, Safer Online Shopping oder den Einsatz von Drohnen für Inspektionsaufgaben. Damit motiviert TÜV SÜD und schafft so für seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette: „Mehr Wert. Mehr Vertrauen.“

Die Geschichte des Unternehmens begann im Jahr 1866 während der ersten industriellen Revolution, als die Dampfmaschinen als innovative Technologie den Markt eroberten. Am 28. Januar 1865 explodierte in der Brauerei „Zum Großen Mayerhof“ in der Innenstadt von Mannheim ein Dampfkessel. Ein Arbeiter starb, mehrere wurden verletzt, der Sachschaden war enorm. Als Folge einer ganzen Reihe von Unfällen gründeten mehrere Betreiber von Dampfkesselanlagen die erste Gesellschaft zur Überwachung und Versicherung von Dampfkesseln in Mannheim. Diese freiwillige Organisation setzte sich zum Ziel, Menschen, Sachgüter und Umwelt vor technischen Risiken zu schützen – und tut das als TÜV SÜD noch heute.

Die Aufgaben der Prüf- und Zertifizierungsspezialisten entwickelten sich im Laufe der Jahrzehnte permanent weiter, genauso dynamisch wie die Technologien und die Wirtschaft. Nach der Jahrhundertwende erschloss sich der Verein das weite Feld der Elektrotechnik und der Fördertechnik. Dazu kamen erste sicherheitstechnische Prüfungen von Fernleitungen und Lagertanks, aber auch von Versammlungsstätten und Seilbahnen. Im Jahr 1906 war das Prüfunternehmen bereits mit ersten technischen Inspektionen von Fahrzeugen im Automobilmarkt aktiv. Durch die zunehmende Liberalisierung der Märkte und damit einhergehende Fusionen verschiedener TÜV-Organisationen entstand der heutige TÜV SÜD. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München und ist mit mehr als 24.000 Mitarbeitern an über 1000 Standorten weltweit vertreten.

Das blaue Achteck, das Unternehmenslogo und Prüfzeichen, ist ein Symbol für die unabhängige und neutrale technische Kompetenz und schafft eine verlässliche Vertrauensbasis zwischen Produzenten, Händlern und Verbrauchern. 

Der Konzern, der seinen Umsatz 2017 auf über 2,4 Milliarden Euro steigern konnte, ist schon lange kein reines Prüfunternehmen mehr. Vielmehr umfasst das Leistungsspektrum zusätzliche Aspekte wie Beratung, Zertifizierung, Auditierung und Training. TÜV SÜD versteht sich als Prozesspartner, der auf der Basis umfassender Branchenkenntnisse interdisziplinäre Lösungen anbietet. Die einzelnen Dienstleistungen reichen von der Überwachung von Anlagen und Gebäuden über die Prüfung von Batterien für die Elektromobilität bis zur lückenlosen Begleitung von Produkten im globalen Warenverkehr. An Kraftfahrzeugen werden Haupt- und Abgasuntersuchungen durchgeführt, Fahrzeughersteller erhalten Unterstützung bei der Entwicklung und weltweiten Zulassung – und bei neuen Herausforderungen wie dem Autonomen Fahren.

Darüber hinaus sorgen die TÜV SÜD Akademie sowie verschiedene Hochschulkooperationen für die Weitergabe und Förderung von aktuellem und praxisnahem Wissen. In der Zertifizierung von Managementsystemen nach global anerkannten Normen oder der Prüfung der Marktfähigkeit von Produkten erweist sich TÜV SÜD ebenfalls als zuverlässiger Experte – stets getreu dem eigenen Anspruch, durch frühzeitige Beratung und kontinuierliche Begleitung einen Mehrwert für seine Kunden – und Vertrauen in technische Innovationen zu schaffen.

Von Beginn an hat sich TÜV SÜD dazu verpflichtet, die Welt sicherer zu machen. Auch heute schaffen seine Mitarbeiter Vertrauen in neue Technologien, und pflegen das Versprechen von Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit – vom Dampfkessel im Jahr 1866 bis zur digital vernetzten Fabrik der Zukunft.